Posts filed under 'was passiert.'

Mamaaa, was macht eigentlich ein Konzepter?

Bayern 2 hat gestern in seinem Magazin “IQ - Wissenschaft und Forschung” einen Beitrag [reinhören] zum Thema Online-Konzeption gebracht.

1 comment März 6th, 2008

4 Wochen in der Konzepter-Ecke…

Mein Arbeitsplatz in der Agentur sieht inzwischen schon nach Arbeit aus, mein Posteingang bekommt immer mal wieder einen neuen Projekt-Ordner und die Espressomaschine kann ich inzwischen auch schon ganz gut bedienen - zum Eigenbedarf. Ich glaube inzwischen, sagen zu können, dass dieses “Agentur-Ding” voll meins ist und auch die Sache mit der Konzeption schon ziemlich nah dran an dem…mit dem guten Gefühl, mitreden zu können und viel lernen zu wollen.

Konzeption ist kreativ. Konzeption schafft das inhaltliche Fundament. Konzeption ist nicht nur Texten. Konzeption schafft Struktur. Konzeption sollte den Nutzer - nicht den Kunden - in den Mittelpunkt stellen. Konzeption kann soviel sein: Eine kreative Kampagnenideen. Der Claim dazu. Ein Marketingkonzept. Ein Markenworkshop. Der Strukturbaum einer Website. Ein Scribble. Flow-Charts und Prozessbeschreibungen. Ein Copytext. SEM & SEO. Nicht “Hm, das Design gefällt mir jetzt aber nicht so”. Sondern nur “Die beiden Elemente sehen aber nicht so aus als würden sie zusammengehören. Kannst du das grafisch anpassen?”. Benchmarking. Viel Usability. Barrierefreiheit. Dem Kunden klar machen, was er braucht und was nicht. Pitchpräsentationen.

Sehr spannend.

konzepte

Add comment Februar 27th, 2008

bavarian style.

So. Seit Donnerstag bin ich nun Wahlmünchnerin. Für zwei Monate. Seit gestern außerdem Wahl-Agenturmädel ;) Bei der phase4 Communications GmbH. In der Konzeption.

CIMG6492

Hofgarten: Anfangs dachte ich ja, der Himmel sieht hier immer so aus. Naja, fast immer:)

Add comment Februar 5th, 2008

vier monate wien.

viermonatewien

Ich mag den Samstagströdelmarkt hinter dem Naschmarkt.

Ich mag Wien besonders bei schönem Wetter zwischen 17 und 18 Uhr.

Ich empfehle Riesen Wiener Schnitzel beim Figlmüller, auch wenn es mir nach dem Verzehr überhaupt nicht gut ging.

Ich mag die Bim, aber nur wenn ich nicht mit Koffer unterwegs bin.

Ich liebe Frühstücken im Café Leopold.

Ich mag das Café Hawelka, weil ich Kaffeehäuser generell mag und weil es so wien ist.

Ich bin nie Fiaker gefahren. Aber Riesenrad bei Nacht.

Ich habe meinen Wortschatz erweitert um „Leiberl“, „Weckerl“, „Sackerl“, „Passt schoa!“, und „Das geht sich gut aus.“ …

Ich mag den Stöber-Buchladen an der Haltestelle „Museumsquartier“, weil ich noch nie so viele Bücher auf so wenig Platz gesehen hab und weil ich mehrmals mit mehr als nur einem Buch dort wieder rausgekommen bin.

Ich mag Jazz Jam Sessions am Montagabend im „Tunnel Wien“.

Und ich hab herausgefunden, was ich NICHT werden will, wenn ich mal groß bin: Journalistin.
Ob ich auch das Gegenteil herausgefunden habe, muss ich schauen: In München.

Mela

Add comment Februar 5th, 2008

A trip to Bratislava

Bevor ich am Donnerstag den Österreichern erstmal wieder den Rücken kehre, blieb dieses Wochenende noch Zeit für eine kleine Ausreise nach Bratislava. Meine Erwartungen wurden zunächst etwas enttäuscht. Bratislava hat laut Wikipedia so in etwa 425 000 Einwohner. Soviel Information hatte ich vorher zumindest eingeholt. Man erwartet also Leben. Doch Bratislava ist ein Dorf und die meisten Menschen scheinen sich vor mir versteckt zu haben. Spätestens nach zwei Tagen (wenn man ein gemütlicher Tourist ist) hat man außerdem alles Wichtige gesehen und an jeder Ecke ein Dejá-Vue-Erlebnis. Da hatte selbst ich keine Orientierungsschwierigkeiten. Bratislava ist voller Gegensätze: Eine gigantische Plattenbausiedlung (ach da sind die ganzen Menschen) rechts der Donau. Kleine Gässchen, süße Kirchen, Kopfsteinpflaster-Flair auf der anderen Seite. Das Wetter hätte besser nicht sein können: Licht und Schatten. Sonne und strahlendblauer Himmel. Perfekt dafür, das alles in bewegten Bildern festzuhalten. Eine Sony HDR-FX 7 war mit dabei und ich voll stolz. Die Reaktionen auf die Kamera waren allerdings recht unterschiedlich und reichten von

“Oh wow! It’s so intimidating!” (Reaktion einer 19-jährigen kanadischen Balletttänzerin, die in London Tanz studiert hat und morgen ein Vortanzen am National Theatre in Bratislava hat.) bis zu

“[…] Fuck off! I want your tape right now! Or you have to delete your footage before my face…” (Reaktion eines stark alkoholisierten jungen Slowaken, den ich - um die Stimmung einzufangen - mit seinen Freunden in einer Bar einige Sekunden gefilmt habe.)

Da war ich erstmal etwas baff und habe gelernt, dass man bei so was etwas vorsichtiger sein sollte. Ist allerdings letztlich nix passiert. Seine Freunde konnten ihn wieder runterholen vom Teppich…;) Und ich hab meine Aufnahmen. Fotos gibt’s dafür leider nicht. Ich hoffe ich werde Zeit finden, das Material nicht in der Schublade verschwinden zu lassen.

Add comment Februar 5th, 2008

kreativEINSATZ* Update

Und wieder eine Website mehr von mir im World Wide Web. Sogar schon seit Ende des letzten Jahres. Dieses Mal wollte und brauchte die Katholische Hochschulgemeinde Hannover eine digitale Generalberholung. Nur das Logo durfte bleiben. Struktur neu. Design neu. Typo3 neu. Ein bisschen Flash. Das Programmieren habe ich - dankend - einem fhigen Menschen berlassen. Um ehrlich zu sein, sind aber auch Design und Webkonzept diesmal nicht allein auf meinem “Mist gewachsen”. In Petras Gegenwart wrde ich jetzt sagen: “Ich hab mir eine Mitarbeiterin (noch bser: Sekretrin) eingestellt.”. Zu Unrecht selbstverstndlich. Neben der Website ist nmlich auch noch ein Imagefilm fr die KHG Hannover entstanden (bald auf der Webseite zu sehen). Die Kamera dafr hatte fast ausschlielich sie in der Hand. Ich hab nur mit konzipiert, ach ja und ganz wichtig: Nach der Privatpremiere den Sekt getrunken… ;)

Angucken: www.khg-hannover.de

PS.: Gut mglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass ich jetzt auch ins Printgeschft einsteige. Und das, ohne zu wissen, wie man Schnittmarken setzt oder Schriften einbettet. Naja, aber das “Passt schoa!”, ums mit den Worten des sterreichers zu sagen.

Add comment Januar 18th, 2008

auch Wien

CIMG6252

CIMG6253

CIMG6246

Add comment Dezember 19th, 2007

Die spinnen … die Touristen.

Ich habe mich gestern ein zweites Mal an einem Adventssamstag in die Innere Stadt Wiens gewagt. Warum tut man sich sowas an? Gute Frage. Es ergeben sich auf jeden Fall viele Anlsse sich dort ber die Touristen, besser Touristenunmengen, zu wundern…irgendwo zwischen Unglauben und amsiertem Kopfschtteln.

Ich war drauf und dran zwei ltere Herren zu fotografieren, die wie als htten sie eine Choreographie einstudiert, mitten auf dem Stephansplatz fast zeitgleich ihre Arme in die Hhe rissen um so zu verweilen und bestimmt nicht nur ein Foto von der dekadenten Wiener Weihnachtsbeleuchtung zu schieen. Ja wirklich, hier schafft es sogar die Weihnachtsbeleuchtung auf den Speicher der Digitalkameras. Gerne auch als Hintergrundmotiv fr die Angetraute. Etwas, das einen Wien-Touristen brigens auf keinen Fall vom “Ist das eine bekannte Sehenswrdigkeit? Hm, egal, ich fotografier ES mal. Ist ja Wien!” - Sightseeing abhalten kann, ist das Wetter. Es kann noch so schneien und arschkalt sein. Glcklich sehen die meisten Touristen dabei jedoch nicht aus, wenn sie mit gefrosteten Fingern den Stephansdom knipsen (Er geht ja doch nicht ganz aufs Bild!). Naja, man ist ja in Wien. Staunen muss man hier auch ber solche Touristen, die im Kollektiv auftreten. Vorneweg luft ein Regenschirm am emporgestreckten Arm einer dicklichen amerikanischen Touristin und dahinter folgt eine ganze Schar wild durcheinander brabbelnder berdurchschnittlich gutgelaunter amerikanischer Ehefrauen mit rosa Mannertten (Wahlweise auch 40 Japaner, die einer lebensgroen orangenen Plschsonnenblume folgen). Kein Scherz. In Dreierreihen, am besten noch einander beschwingt untergehakt, blockieren sie den kompletten Brgersteig…auf dem Weg zur hei begehrten Sachertorte. Verrckt.

Die meisten Wiener scheinen clever und verschanzen sich anscheinend vor diesem ganzen Trubel. Es sei denn sie gehren zur Zunft der Wiener Promoter, die die Wienerische Variante von “Hey du hast doch sicher Bock auf ne fette Party heute Abend?!” (”Opera tonight?”) den sich vorbeischiebenden Menschen so motiviert wie geht entgegenrufen.

Naja eins ist sicher: Wien wei dieses ganze Touristen-Ding auf jeden Fall ordentlich zu nutzen…vom Caf Sacher bis hin zum Verkufer der Obdachlosenzeitung “AUGUSTIN” oder dem traurigschauenden Clown der neuerdings mit einem dicklichen Pony auf der Krntner Strae (Palmers, Diesel, Swarowski) steht und sich fr geschundene Zirkustiere stark macht. Ist ja bald Weihnachten. Und man ist ja in Wien.

CIMG6267

Damit einen schnen dritten Advent. Und Gre aus Wien.

1 comment Dezember 16th, 2007

“Wien ist anders”

Anders im Vergleich zu was? Anders fr wen? Naja auf jeden Fall wirbt die Stadt Wien genau mit dem Slogan “Wien ist anders” fr sich und seine vermeintliche Andersartigkeit. Anders, d.h. neu fr mich ist sie allemal.

Nicht Vorbeigekommen bin ich zunchst einmal natrlich am Wienerischen. Das reden die hier ja alle. Fr eine Deutsche nicht immer auf Anhieb verstndlich. Auf jeden Fall kommt das Wienerische zuweilen mit sehr unverblmten Ausdrcken daher, manchmal ist es auch einfach nur putzig.

Sehr lustig wirds, wenn dich ein asiatisch aussehender Verkufer auf dem Wiener Naschmarkt - Prdikat: voll international, sehenswert, mhmm lecker - in perfektem Wienerisch froagt: “Nehmens oauch a Sackerl dazu?” Ich: “Bitte, was?” Er: A Sackerl?! Ich: Achso, nein, ich brauche keine Tte. Danke.”

Apropo Sackerl! Die Stadt wirbt momentan mit dem Slogan “Nimm ein Sackerl, fr mein Gackerl!” fr eine hundehaufenfreie Stadt. Ich sag ja, putzig die Wiener. Na, wenn sowas dann keine Wirkung zeigt!

sackerl

How to be guat.
Woanders ist mir bis jetzt auch noch nicht ein bestimmt sehr lieb gemeinter Service begegnet, der hier von den Wiener Linien angeboten wird. So erhlt der Wiener aus den Lautsprechern der Straen- und U-Bahn regelmig, eigentlich stndig hilfreiche Tipps zum guten Verhalten im Umgang mit anderen Menschen. Beispielsweise:

“Werte Fahrgste, wir bitten Sie, Ihren Sitzplatz anderen Personen zu berlassen, wenn diese ihn notwendiger brauchen.” (natrlich nicht auf Hochdeutsch)

Nett.

Add comment Oktober 14th, 2007

Wien und Ich - a dicke Freundschaft?!

Wer wei. Der Empfang war auf jeden Fall schon mal nicht schlecht. Nach meinem Jungfernflug (”Oh je, soviel Schaukeln kann doch jetzt aber nicht normal sein, oder!?”), bin ich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein aus dem Flugzeug gestiegen. Inzwischen habe ich ein komplettes Wochenende hier verbracht und hatte jede Menge Zeit mir Wien ein wenig aus der Nhe anzuschauen. Mein Gefhl bis jetzt: Eine Wohlfhl-Stadt. Meinen ersten Lieblingsplatz habe ich auch schon entdeckt: Am Brunnen vor der Karlskirche. Am besten am spten Nachmittag. Am besten mit Geigenspieler und am besten dann wenn der Ansturm der knipsenden Touristen etwas nachgelassen hat.

karlsplatz

Wenn des so weitergeht, bring I auf jeden Fall etwas aus Wien mit nach Haus: Viele kleine, wie ich finde aber oft sehr charmante, sprachliche Eigenarten. Mehr ber Sackerl, Semmeln und das Universalwrtchen “ur” bei Gelegenheit.
Heute hatte ich meinen ersten Unitag, der mich dann doch etwas geschlaucht hat. Veranstaltungen, die ganze 5 Stunden dauern, gibt es wohl auch nur hier. Nicht ganz so lssig wie das Sightseeing-Programm.

staatsoper

mela

Add comment Oktober 2nd, 2007

Previous Posts


| kalender

November 2018
M D M D F S S
« Mrz    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

| eintraege pro monat

| eintraege pro kategorie