Posts filed under 'wiener g'schichten'

vier monate wien.

viermonatewien

Ich mag den Samstagströdelmarkt hinter dem Naschmarkt.

Ich mag Wien besonders bei schönem Wetter zwischen 17 und 18 Uhr.

Ich empfehle Riesen Wiener Schnitzel beim Figlmüller, auch wenn es mir nach dem Verzehr überhaupt nicht gut ging.

Ich mag die Bim, aber nur wenn ich nicht mit Koffer unterwegs bin.

Ich liebe Frühstücken im Café Leopold.

Ich mag das Café Hawelka, weil ich Kaffeehäuser generell mag und weil es so wien ist.

Ich bin nie Fiaker gefahren. Aber Riesenrad bei Nacht.

Ich habe meinen Wortschatz erweitert um „Leiberl“, „Weckerl“, „Sackerl“, „Passt schoa!“, und „Das geht sich gut aus.“ …

Ich mag den Stöber-Buchladen an der Haltestelle „Museumsquartier“, weil ich noch nie so viele Bücher auf so wenig Platz gesehen hab und weil ich mehrmals mit mehr als nur einem Buch dort wieder rausgekommen bin.

Ich mag Jazz Jam Sessions am Montagabend im „Tunnel Wien“.

Und ich hab herausgefunden, was ich NICHT werden will, wenn ich mal groß bin: Journalistin.
Ob ich auch das Gegenteil herausgefunden habe, muss ich schauen: In München.

Mela

Add comment Februar 5th, 2008

auch Wien

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Add comment Dezember 19th, 2007

Die spinnen … die Touristen.

Ich habe mich gestern ein zweites Mal an einem Adventssamstag in die Innere Stadt Wiens gewagt. Warum tut man sich sowas an? Gute Frage. Es ergeben sich auf jeden Fall viele Anlsse sich dort ber die Touristen, besser Touristenunmengen, zu wundern…irgendwo zwischen Unglauben und amsiertem Kopfschtteln.

Ich war drauf und dran zwei ltere Herren zu fotografieren, die wie als htten sie eine Choreographie einstudiert, mitten auf dem Stephansplatz fast zeitgleich ihre Arme in die Hhe rissen um so zu verweilen und bestimmt nicht nur ein Foto von der dekadenten Wiener Weihnachtsbeleuchtung zu schieen. Ja wirklich, hier schafft es sogar die Weihnachtsbeleuchtung auf den Speicher der Digitalkameras. Gerne auch als Hintergrundmotiv fr die Angetraute. Etwas, das einen Wien-Touristen brigens auf keinen Fall vom “Ist das eine bekannte Sehenswrdigkeit? Hm, egal, ich fotografier ES mal. Ist ja Wien!” - Sightseeing abhalten kann, ist das Wetter. Es kann noch so schneien und arschkalt sein. Glcklich sehen die meisten Touristen dabei jedoch nicht aus, wenn sie mit gefrosteten Fingern den Stephansdom knipsen (Er geht ja doch nicht ganz aufs Bild!). Naja, man ist ja in Wien. Staunen muss man hier auch ber solche Touristen, die im Kollektiv auftreten. Vorneweg luft ein Regenschirm am emporgestreckten Arm einer dicklichen amerikanischen Touristin und dahinter folgt eine ganze Schar wild durcheinander brabbelnder berdurchschnittlich gutgelaunter amerikanischer Ehefrauen mit rosa Mannertten (Wahlweise auch 40 Japaner, die einer lebensgroen orangenen Plschsonnenblume folgen). Kein Scherz. In Dreierreihen, am besten noch einander beschwingt untergehakt, blockieren sie den kompletten Brgersteig…auf dem Weg zur hei begehrten Sachertorte. Verrckt.

Die meisten Wiener scheinen clever und verschanzen sich anscheinend vor diesem ganzen Trubel. Es sei denn sie gehren zur Zunft der Wiener Promoter, die die Wienerische Variante von “Hey du hast doch sicher Bock auf ne fette Party heute Abend?!” (”Opera tonight?”) den sich vorbeischiebenden Menschen so motiviert wie geht entgegenrufen.

Naja eins ist sicher: Wien wei dieses ganze Touristen-Ding auf jeden Fall ordentlich zu nutzen…vom Caf Sacher bis hin zum Verkufer der Obdachlosenzeitung “AUGUSTIN” oder dem traurigschauenden Clown der neuerdings mit einem dicklichen Pony auf der Krntner Strae (Palmers, Diesel, Swarowski) steht und sich fr geschundene Zirkustiere stark macht. Ist ja bald Weihnachten. Und man ist ja in Wien.

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Damit einen schnen dritten Advent. Und Gre aus Wien.

1 comment Dezember 16th, 2007

“Wien ist anders”

Anders im Vergleich zu was? Anders fr wen? Naja auf jeden Fall wirbt die Stadt Wien genau mit dem Slogan “Wien ist anders” fr sich und seine vermeintliche Andersartigkeit. Anders, d.h. neu fr mich ist sie allemal.

Nicht Vorbeigekommen bin ich zunchst einmal natrlich am Wienerischen. Das reden die hier ja alle. Fr eine Deutsche nicht immer auf Anhieb verstndlich. Auf jeden Fall kommt das Wienerische zuweilen mit sehr unverblmten Ausdrcken daher, manchmal ist es auch einfach nur putzig.

Sehr lustig wirds, wenn dich ein asiatisch aussehender Verkufer auf dem Wiener Naschmarkt - Prdikat: voll international, sehenswert, mhmm lecker - in perfektem Wienerisch froagt: “Nehmens oauch a Sackerl dazu?” Ich: “Bitte, was?” Er: A Sackerl?! Ich: Achso, nein, ich brauche keine Tte. Danke.”

Apropo Sackerl! Die Stadt wirbt momentan mit dem Slogan “Nimm ein Sackerl, fr mein Gackerl!” fr eine hundehaufenfreie Stadt. Ich sag ja, putzig die Wiener. Na, wenn sowas dann keine Wirkung zeigt!

sackerl

How to be guat.
Woanders ist mir bis jetzt auch noch nicht ein bestimmt sehr lieb gemeinter Service begegnet, der hier von den Wiener Linien angeboten wird. So erhlt der Wiener aus den Lautsprechern der Straen- und U-Bahn regelmig, eigentlich stndig hilfreiche Tipps zum guten Verhalten im Umgang mit anderen Menschen. Beispielsweise:

“Werte Fahrgste, wir bitten Sie, Ihren Sitzplatz anderen Personen zu berlassen, wenn diese ihn notwendiger brauchen.” (natrlich nicht auf Hochdeutsch)

Nett.

Add comment Oktober 14th, 2007

Wien und Ich - a dicke Freundschaft?!

Wer wei. Der Empfang war auf jeden Fall schon mal nicht schlecht. Nach meinem Jungfernflug (”Oh je, soviel Schaukeln kann doch jetzt aber nicht normal sein, oder!?”), bin ich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein aus dem Flugzeug gestiegen. Inzwischen habe ich ein komplettes Wochenende hier verbracht und hatte jede Menge Zeit mir Wien ein wenig aus der Nhe anzuschauen. Mein Gefhl bis jetzt: Eine Wohlfhl-Stadt. Meinen ersten Lieblingsplatz habe ich auch schon entdeckt: Am Brunnen vor der Karlskirche. Am besten am spten Nachmittag. Am besten mit Geigenspieler und am besten dann wenn der Ansturm der knipsenden Touristen etwas nachgelassen hat.

karlsplatz

Wenn des so weitergeht, bring I auf jeden Fall etwas aus Wien mit nach Haus: Viele kleine, wie ich finde aber oft sehr charmante, sprachliche Eigenarten. Mehr ber Sackerl, Semmeln und das Universalwrtchen “ur” bei Gelegenheit.
Heute hatte ich meinen ersten Unitag, der mich dann doch etwas geschlaucht hat. Veranstaltungen, die ganze 5 Stunden dauern, gibt es wohl auch nur hier. Nicht ganz so lssig wie das Sightseeing-Programm.

staatsoper

mela

Add comment Oktober 2nd, 2007


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